Dienstag, 22. Januar 2013
Vom neuen Jahr, von Mini-Vorsätzen und von weltbestem Knäckebrot mit Rote-Beete-Aufstrich.
Und schwupps! Ist's schon fast Ende Januar. Himmelherrje - die Zeit ist wirklich ein verdammt guter Sprinter. Eigentlich liebe ich Jahresanfänge. Sie sind immer so voller Wünsche und Ideen und guter Vorsätze, aber diesmal ging's eine Nummer zu schnell. Deshalb nehme ich mit jetzt ganz offiziell vor (ihr seid Zeugen!): Mehr Sofa, mehr Kuchen, mehr Urlaub und eindeutig mehr vom schönen Leben!
Wie ich jetzt von diesem Versprechen die Überleitung zum weltbesten Knäckebrot finden soll, weiß ich auch nicht so recht. Mein Schreibtalent scheint irgendwo in 2012 hängen geblieben zu sein. Aber was ich in jeden Fall weiß: Roggenknäckebrot mit Rote-Beete-Aufstrich gehören definitiv schon zu meinen Favoriten in 2013!
Für eine große Ration Kracher-Knäckebrot und ein großes Glas Rote-Beete-Aufstrich braucht ihr:
Zutaten: 250g Roggenmehl, 200g Weizenmehl, 1TL Meersalz, 100g kalte Butter, 200ml Milch, 2 Rote Beete Rüben (vorgegart - gibt's in jedem Supermarkt), 100g Frischkäse, 3 EL Zitronensaft, Salz & Pfeffer
Zubereitung: 1) Beide Mehlsorten und Salz in einer Schüssel mischen. Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit den Fingern unterkneten, so dass eine krümelige Masse entsteht.
2) Nach und nach die Milch dazugeben. Mit der runden Seite des Messers so lange durch die Masse fahren, bis ein Teig entsteht.
3) Teig vierteln und jeweils auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte sehr (wirklich sehr! Sonst werdens kleine Brotschreiben) dünn ausrollen. Kleine Rechtecke oder Kreise ausschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad für ca. 8-10 Minuten (hängt von der Dicke ab) goldbraun und knusprig backen. Kurz auskühlen lassen.
4) Für den Rote Beete-Aufstrich die Rote Beete pürieren, Frischkäse und Zitronensaft dazugeben und vermengen. Mit Salz & Pfeffer abschmecken. Dann ab damit auf die frisch gebackenen Knäckebrote. Juten!
So, ich verkrümel mich mal mit dem Knäckebrot aufs Sofa...
Immer her mit dem schönen Leben!!!
Rike
Dienstag, 11. Dezember 2012
Geschenke aus der Küche: Mischung für Milchreis mit getrocknetem Apfel und Zimt & Zucker.
Das Schönste an Weihnachten? Neben Plätzchenduft, knirschendem Schnee, Tannenzapfen, roten Bäckchen, Mistelzweigen, knisternder Vorfreude und heißer Schokolade... eindeutig Schenken! Ich fange bestimmt im November an, mir zu überlegen, was ich meinen liebsten Freunden und meiner tollen Familie (Mami, Papi, Bruder & Hund!) schenke. Dann durchstöbere ich Dawanda & Etsy, streune über Weihnachtsmärkte, besuche meine liebsten Lädchen in Hamburg, sitze nächtelang bastelnd am Esstisch und sammele mir über Wochen hinweg kleine Schätzchen zusammen. Das bedeutet für mich kein Stress - das macht mich einfach ganz doll glücklich.
Zu meinem Geschenideen dieses Jahr gehört auch diese feine Mischung für Milchreis mit Apfel und Zimt & Zucker im Glas. Natürlich easypeasy vorzubereiten... und weltlecker!
Für ein kleines Weckglas (250ml) braucht ihr:
Zutaten: 200g Milchreis, 30g getrockneten Apfelstückchen (z.B. aus getrockneten Apfelringen), 20g Mandelstifte, 20g Rosinen, 1 EL Zimt, 2 EL Rohzucker.
Zubereitung: 1) Milchreis mit den Apfelstückchen, Mandelstiften und Rosinen mischen.
2) Zimt und Rohrzucker miteinander verrühren und unter die Reismischung heben. Alles in ein Weckglas füllen, verschließen, hübsch verpacken und natürlich: verschenken!
Dazu legt ihr dann noch einen kleinen Zettel, dass der Inhalt mit 800ml Milch ca. 30 Minuten bei niedriger Temperatur köchlen muss.
Noch eine tolle Idee für Geschenke aus der Küche habe ich auf dem obertollen Blog Nicky & Max gesehen: Salted Caramel (klick). Hurra!
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Ich verrate euch mein allerliebstes Rezept für Pflaumen-Stuten - scheibchenweise Glück sozusagen!
Wisst ihr was? Es ist gar nicht so leicht, zu jedem Rezeptpost eine kleine Geschichte parat zu haben. Also fragte ich heute meine Freundin Christin, was ich denn hübsches zum weltbesten Pflaumen-Stuten schreiben könnte. Daraufhin antwortet sie: "Was sind den Pflaumenstuten? Ponyweibchen?". Ähhhm, nein. Pflaumen-Stuten haben nicht im entferntesten Sinne etwas mit Pferden oder Ponys zu tun, liebe Christin. Im Gegenteil: Pflaumen-Stuten ist ein wunderbares Hefebrot, das am allerbesten warm aus dem Ofen und mit einer dicken Schicht Butter schmeckt. Oder mit Frischkäse und Zimt und Zucker bestreut (schmeckt sogar phänomenal!). Der Nachteil an Stuten: Sie haben enormen Suchtfaktor! So ist es schon das ein oder andere mal passiert, dass ich so einen feinen Pflaumen-Stuten Scheibchen für Scheibchen allein am Frühstückstisch verputzt hab. Danach war ich pappsatt - aber oberglücklich!
Einen Stuten zu backen, braucht etwas Geduld, denn die Hefe benötigt Zeit zum aufgehen - dafür ist das Ergebnis umso köstlicher.
Zutaten: 400g Mehl, 20g frische Hefe, 175ml lauwarme Milch, 30g Zucker, Prise Salz, 60g Butter, 200g getrocknete Pflaumen (oder Rosinen - wie ihr mögt).
Zubereitung: 1) Mehl in eine Schüssel geben. Eine kleine Mulde hineindrücken - hier die Milch hineingießen und die Hefe darin auflösen. Mit etwas Mehl verrühren und mit einem Küchentuch bedeckt für 45 Minuten gehen lassen.
2) Zucker, Salz und Butter dazugeben und mit dem Knethaken eines Mixers oder mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig kneten.
3) Pflaumen kleinschneiden und mit dem Teig vermengen. Noch mal für eine Stunde mit einem Küchentuch bedeckt, gehen lassen.
4) Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem länglichen Laib formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und weitere 20 Minuten gehen lassen.
5) Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen. Noch lauwarm mit Butter und ZimtZucker genießen. Heaven!
Besonders hübsch verspeisen, lässt sich der Pflaumen-Stuten übrigens auf dem süßen Holzbrettchen von Minu-Design. Wer noch auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtgeschenk ist - in ihrem wunderhübschen Dawanda-Shop findet ihr ganz wunderbare.
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Sonntag, 2. Dezember 2012
Mini Maronen-Gugl und Spekulatius-Cantuccini - Weihnachtliche Post aus Lykkeligs Küche!
Mein Ohrwurm diese Woche? Eindeutig: "In der Weihnachtsschickerei... ". Und dem Liedchen zufolge hat sich meine Küche diese Woche in eine weihnachtliche Backstube verwandelt. Mit feinstem Zimtduft und Mehlgestöber. Und so bin ich pünktlich zum 1. Advent in weltbester Weihnachtsstimmung - und meine frisch gebackenen Spekulatius-Cantuccini mit Mandeln und die Mini Maronen-Gugl bei meiner zauberhaften Tauschpartnerin Isabelle von Applewood-House. Gleichzeitig bin ich stolze Besitzerin der Köstlichkeiten aus Isabelles Backstube (ich sags euch...Almond-Cranberry-Bars... holymoly!!). Kann die Adventszeit bitte immer so starten?
Rezept für die kleenen Maronen Gugl (ca. 32 Stück) - wer kein Guglblech hat, der kann auch kleine Muffins backen:
Zutaten: 100g Butter, 100g Zucker, 100g Maronenpüree (gibts im Bio-Laden), 50ml Milch, 2 Eier, 120g Mehl, 50g geriebene Mandeln, 1,5 TL Backpulver, 1 TL Zimt, 100g vorgekochte Maronen (gibts in jedem Supermarkt)
Zubereitung: 1) Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Nacheinander Milch, Eier und Maronenpüree dazugeben. Dazwischen immer gut verrühren.
2) Mehl, Mandeln, Backpulver und Zimt mischen und unter die Masse rühren. Maronen klein schneiden und ebenfalls und die Masse heben.
3) Guglform ausbuttern und einmehlen - dann die Masse in die Förmchen füllen. Dabei ca. 1/3 Luft lassen, da die Maronengugl schön aufgehen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Fertig!
Und hier das Rezept für die Spekulatius-Cantuccini mit Mandeln:
Zutaten: 250g Mehl, Prise Salz, 180g Zucker, 1 TL Backpulver, 1-2 EL Spekulatiusgwürz (selbstgemacht aus 2 TL Zimt, 2 Messerspitzen gemahlener Kardamom, 1 Messerspitze gemahlene Muskatnuss, 2 Messerspitzen gemahlene Gewürznelke, 1 Messerspitze gemahlener Ingwer), 2 Eier, 30g weiche Butter, 70g Mandeln
Zubereitung: 1) Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Spekulatiusgewürz mischen. Butter und einer dazugeben. Mit dem Knethacken des Mixers und später mit den Händen gut miteinander verkneten. Mandeln dazugeben. Den Teig in Frischhaltefolie gepackt für ca. 30 Minuten im Kühlschrank parken.
2) Ofen auf 190 Grad vorheizen. Den Teig vierteln und daraus kleine Laibe formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca 20 Minuten in den Backofen geben. Dann wieder herausholen und auskühlen lassen.
3) Ein scharfes Messer nehmen und kleine Scheiben schneiden. Diese wieder auf das Backblech legen und für weitere 10-12 Minuten in den Ofen geben. Fertig!
Es lässt sich nicht anders sagen: Ich schwebe im 7. Post aus meiner Küche-Himmel! Danke, Isabelle! Und danke an all die, die mit Clara, Jeanny & mir die Küchenpost-Idee immer aufs Neue zum Leben erwecken! Habt einen tollen Sonntag!!
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Samstag, 24. November 2012
Dreifach Glück: Ein neues Poster made by Small Caps & Lykkelig, eine Mini-Verlosung und ein Rezept für Schwedenkekse mit Cranberries und weißer Schokolade. Und ich so: Hurra!
Hinter diesem Post steckt eine kleine Geschichte: Nachdem ich mit Euch im August meine liebsten Cornflakes-Cookies auf Lykkelig geteilt hatte, flatterte eine kleine Mail in mein Postfach. Von Sabrina. Sie schrieb, dass sie fast vom Stuhl gefallen sei, als sie meinen Spruch "A Cookie a day" las und ob wir daraus nicht irgendwas machen wollen würden, zum Beispiel Drucke. Ich schrieb ihr ja und ich liebe Drucke, aber ich könne ja nicht drucken, zumindest nicht ohne Drucker... Und just in dem Moment machte es KLICK und ich wusste, dass die Sabrina, die mir so entzückend geschrieben hatte, die Smallcaps-Sabrina war, in deren Letterpress-Schönheiten ich seit Jahren verliebt war und an deren Stand ich bei der Hallo Handmade-Messe in Hamburg schon kaum vorbeigekommen bin. Auf meinem Gesicht breitete sich ein großes Grinsen aus und ich schrieb: Ja! Hurra! Ich will!
Das feine Ergebnis der keinen Small Caps-Lykkelig Kooperation dürft ihr jetzt hier bestaunen. Es sind von Sabrina handgedruckte Prints auf Baumwollpapier im A5 Format. Wenn ihr jetzt sofort denkt "Hej, bei mir gibt's auch kein Tag ohne Kekse", dann verrate ich euch folgendes: Es gibt die Drucke in limitierter Auflage in dem hübschen Shop bei Small Caps zu kaufen. Ich kann mich nur wiederholen: Hurra!
Die Schwedenkekse könnte ich (wie auch die Cornflakes Cookies... ach und eigentlich alles Süße!) jeden Tag essen! Die sind schneller weggeknuspert als die Polizei erlaubt. Die Cranberries könnt ihr auch durch Rosinen, Nüsse, Smarties oder andere (klein geschnittene) Trockenfrüchte ersetzen. Wer keine weiße Schokolade mag, nimmt einfach dunkle. So einfach ist das!
Zutaten: 80g Butter, 120g kernige Haferflocken, 3 EL Zucker, 1 Ei, 50g Mehl, 1TL Backpulver, 2 EL getrocknete Cranberries (fein gehackt), 200g weiße Schokolade
Zubereitung: 1) Butter, Haferflocken und Zucker in einer Pfanne anrösten (duftet wie auf dem Weihnachtsmarkt!) - abkühlen lassen.
2) Ei dickschaumig mit dem Mixer aufschlagen. Haferflocken mit Mehl und Backpulver mischen und unter die Eiermasse geben. Cranberries drüberstreuen.
3) Teelöffelgroße Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 7-8 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.
4) Weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Cookies mit der flüssigen weißen Schokolade verzieren. Schokolade anhärten lassen oder direkt verputzen!
Wenn ihr gerne eines der feinen Poster gewinnen möchtet, dann hinterlasst mir bitte bis Dienstag einen Kommentar unterhalb dieses Beitrages und verratet mir euren Lieblingsspruch, den ihr euch spontan als Poster wünscht. Hui - da bin ich aber gespannt!!! Der Gewinner wird dann per Zufallsprinzip ermittelt und von mir per Mail benachrichtigt. Ich drück Euch die Daumen.
So, bei mir startet dieses Wochenende die Weihnachtsschickerei. Also ab in die Backstube - und immer her mit dem schönen Leben.
Rike
++++++UPDATE++++++
Vielen Dank für eure tollen Kommentare - ich hab sie mir alle durchgelesen und mich mächtig gefreut! Das Print hat Mirka gewonnen - schickst du mir bitte Deine Adresse an hallolykkelig@googlemail.com? Danke!
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