Montag, 14. April 2014

Ganz neu: Rikes Backschule. Gibt es ab sofort auf Chefkoch.de! Und ich freue mich kringelig.


Es gibt ein paar feine Neuigkeiten, von denen ich Euch unbedingt erzählen möchte. Ende letzten Jahres hat mich Chefkoch.de gefragt, ob ich Lust habe gemeinsam mit ihnen Backvideos zu drehen. Ich natürlich sofort: Jaaaa! Und zack haben wir Anfang des Jahres "Rikes Backschule" gedreht. Dahinter stecken 20 Folgen mit all meinen Tipps rund um Mürbeteig, Hefeteig, Rührteig und all die anderen süßen Dinge, die ja so "lykkelig" machen. Diese könnt ihr Euch ab heute online auf Chefkoch.de anschauen. Oh, ich bin sooo gespannt was Ihr sagt!!

Vor der Kamera zu stehen war für mich komplett neu - und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht! Am ersten Drehtag dachte ich: "Huch, ganz schön schwer!"... gleichzeitig backen, reden und in die Kamera lächeln ist gar nicht so einfach! Aber nachdem die ersten paar Folgen im Kasten waren, wurde es immer mehr easy-peasy. Das tolle war: Wir haben in der Tarterie von Fabio (der übrigens mit Fabios Kochschule auch auf Chefkoch.de dabei ist) in St. Pauli gedreht - ein wundervolles Café, in dem ich liebend gerne Kaffee trinken gehe. Wollt ihr mal sehen wie es hinter den Kulissen zuging? Ich hab ein paar Bilder für Euch:  


Und sogar ein kleines Making Of-Video: 




Alle Videos findet Ihr hier. Mein liebstes ist übrigens das mit den Franzbrötchen
So... ich bin jetzt sowas von gespannt, was Ihr sagt!! Gefallen Euch die Videos? 

Immer her mit dem schönen Leben!
Rike 

Sonntag, 23. März 2014

Eine kleine neue Kuchen-Entdeckung: Coffee-Cake mit Birne und Zimt.


Darf ich vorstellen? Das ist ein Coffee Cake. Ich treffe ihn seit mehreren Monaten auf englischsprachigen Blogs und heute dachte ich: Jetzt kommst Du mal in meinen Backofen, genauer auf meinen Teller! Der Coffee Cake gehört zur Spezies der Kuchen, die man einfach gerne zum Kaffee isst - daher der Name. Und solche Kuchen sind mit schonmal grundsympathisch, denn Kaffee funktioniert bei mir selten ohne kleine Begleitung. 

Hinter dem Coffee Cake verbirgt sich ein unglaublich saftiger Rührteig, der mit Saurer Sahne zubereitet und vor dem Gang in den Ofen mit einer dicken Streuselschicht bedeckt wird. Ich hab noch ein paar Birnenscheiben hinein gemogelt und die Streusel mit braunem Zucker und Zimt gepimpt. Man könnte bestimmt auch Blaubeeren nehmen. Und Schokolade. Oder Kirschen und Mandeln. 


Die Rezept-Idee zu diesem Coffee-Cake stammt aus Cynthia Barcomis Buch "Let's bake". Ihr könnt eine große Auflaufform (wie ich) oder eine normale Springform nehmen. 

Zutaten
Für den Teig: 125g weiche Butter, 120g Zucker, 2 Eier, 280g Mehl, 1 TL Natron (oder Backpulver), Prise Salz, 200g Saure Sahne
Für den Überzug: 1 Birne, 75g brauner Zucker, 75g Mehl, 1 TL Zimt, 125g weiche Butter, 70g kernige Haferflocken 

Zubereitung
1) Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 4 Minuten). Nacheinander die Eier hinzufügen. In einer separaten Schüssel Mehl, Natron und Salz mischen und abwechselnd mit der Sauren Sahne zur Butter-Zucker-Masse geben.
2) In einer weiteren Schüssel den Überzug aus Zucker, Mehl, Zimt, weicher Butter und Haferflocken herstellen - dazu alles mit den Händen so lange vermengen, bis eine krümelige Konsistenz entsteht. Die Birne schälen und in kleine Scheiben schneiden. 
3) Die Backform ausbuttern und den Teig hineinfüllen. Dann die Birnenscheiben draufgeben. Zuletzt den Überzug als Streusel drüber krümeln. 
4) Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40-45 Minuten backen. 


Was nascht ihr gerne zum Kaffee? Also ich hätte noch etwas Coffee Cake über :)

Immer her mit dem schönen Leben!
Rike 

Donnerstag, 13. März 2014

Neue Kochbuchliebe: "Natürlich Backen" mit der bezaubernden Amber Rose.


Kochbücher sind meine große Liebe. Wenn ich ein Neues entdecke, hüpft mein Herz und durch meinen Kopf schwirren unaufhörlich die drei Worte: will-ich-haben! So geschehen auch bei dem neuen Kochbuch "Natürlich backen" von Amber Rose (Knesebeck-Verlag). Die Hübsche backte schon als kleines Kind. Sie ist in Neuseeland aufgewachsen, inmitten eines großen Gartens voller Gemüse und alter Obstbäume rings um das Haus. Dort hat sie gelernt, wie Obst und Gemüse anbaut und zubereitet werden - und wie man aus ihnen ganz köstliche Kuchen bäckt. In ihrem Buch verwendet Amber Rose vor allem traditionelle Getreidesorten wie Dinkel, Roggen, Buchweizen oder Nussmehle. Sie sagt: "All dies ist eine gesunde Alternative zu den üblicherweise verwendeten Mengen an raffiniertem Zucker und Gluten. Das Gute daran ist: Das Ergebnis schmeckt intensiver, hat mehr Biss und ist zudem noch gesünder." Ich finde: Hauptsache lecker! Und ihre Rezeptideen und die malerischen Bildwelten wecken ganz viel Lust auf's Backen. Hier ein kleiner Vorab-Einblick für Euch - das Buch ist ab morgen (14.3.) im Handel erhältlich. Jetzt kommen einmal der Reihe nach: Birnen-Mandel-Tarte mit Mandelkruste, Brombeertorte mit Rosengeranien, Würziger Möhrenkuchen mit Knusperkruste, Großmutters Biskuitauflauf, Aprikosen-Pistazien-Crumble. 


Und hier für Euch das Rezept zum Aprikosen-Pistazien-Crumble - happy Baking! 

Für 8–10 Portionen
1,5 kg reife Aprikosen, halbiert und entsteint
1 Vanilleschote, längs aufgeschnitten
1 große Prise gemahlener Zimt
2 EL Honig, oder auch mehr, je nach Süße der Aprikosen

Für die Streusel
200 g kalte Butter
200 g Vollkorn-Dinkelmehl, gesiebt 75 g Pistazien, fein gemahlen
75 g gemahlene Mandeln
150 g Demerara-Zucker
150 g Haferflocken
100 g Pistazienkerne, grob gehackt


Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Aprikosen mit der Vanilleschote, dem Zimt, dem Honig und 50 ml Wasser in einen großen Stieltopf geben und bei mittlerer Hitze in etwa 10–15 Minuten so weich garen, dass sie gerade beginnen, ihre Form zu verlieren. Die Aprikosen auf einer flachen, etwa 30 x 22 cm großen Auflaufform verteilen.
Für die Streusel die Butter und das Mehl in eine große Schüssel geben und alles zwischen den Fingerspitzen zu einer fein-krümeligen Masse zerreiben. Dann die gemahlenen Pistazienkerne und Mandeln sowie den Zucker und die Haferflocken dazugeben, alles gründlich vermengen und über die Aprikosen verteilen.
Das Ganze im Backofen 50–60 Minuten backen, bis die Früchte durch die Kruste blubbern, dann aus dem Ofen nehmen und mit den gehackten Pistazien bestreuen.
Das Dessert am besten warm, aber nicht heiß, mit kalter Sahne oder griechischem Joghurt anrichten. 

Immer her mit den ganzen schönen Kochbüchern... und dem schönen Leben! 
Rike 

Sonntag, 9. März 2014

Ich krieg Schnappatmung und hüpfe jubelnd durch die Küche. Warum? Deswegen: New York Cheesecake mit Granatapfel.



Durch meinen Magen sind schon etliche Kuchen spaziert. Aber dieser New York Cheesecake hat mir die Sprache verschlagen! Beim ersten Bissen weiteten sich meine Augen, die Brauen zogen sich hoch und in nullkommanix war das erste Stückchen durch ein zweites ersetzt. Und durch ein drittes. Was so ein bisschen Frischkäse, Saure Sahne und ein Zwieback-Boden auf die Beine stellen können. Deshalb mache ich es diesmal kurz und lege euch allen ans Herz: Backt-diesen-Kuchen-nach! Und die gute Nachricht: Er ist sowas von easy-peasy, dass noch nicht mal was schief gehen kann. Doppelyay! 



Easy-Peasy Rezept für den genialen New York Cheesecake mit Granatapfel-Topping:

Zutaten: 
160g Zwieback, 100g Butter, 600g Saure Sahne, 400g Doppelrahm-Frischkäse, 3 Eier, 1,5 EL Speisestärke, 140g Zucker, 2-3 Granatäpfel

Zubereitung
1) Zwieback zerkleinern, z.B. mit einer Topf-Unterseite. Butter schmelzen. Zwiebackmehl in eine gefettete Springform geben und die zerlassene Butter drüber gießen. Kurz mit den Händen vermengen und platt drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca. 10 Minuten vorbacken.
2) Saure Sahne, Frischkäse, Eier, Speisestärke und Zucker in eine große Schüssel geben und mit dem Mixer vermengen. 
3) Der New York Cheescake wird im Wasserbad gebacken - dafür packt ihr die Springform richtig gut in Alufolie ein und stellt sie später zum Backen in ein tiefes, mit heißem Wasser gefülltes Backblech. 
4) Vorher aber noch die Teigmassen auf den Zwieback-Boden gießen. Dann die Form auf das Blech mit Wasser stellen und für 45 Minuten in den Backofen geben. Nach der Backzeit lasse ich den Kuchen noch ca. 15 Minuten bei leicht geöffneter Backofentür ruhen. Dann die Form aus dem Wasserbad nehmen und auf einem Rost abkühlen lassen. Nicht wundern: Der Kuchen kann noch etwas flüssig sein - der härtet nach! Kuchen nochmal 1-2 Stündchen kalt stellen.  
5) In der Zwischenzeit die Granatäpfel entkernen. So mache ich das immer: Ich nehme eine große Schale und fülle sie mit Wasser. Dann viertel ich die Granatäpfel und löse die Kerne unter Wasser aus. So spritzt nichts und Küche/Hände bleiben sauber! Wer mag kann über Granatapfelkerne auch noch einen Guss geben.



Immer her mit dem schönen Leben!
Rike 

Sonntag, 2. März 2014

Mein Lieblingsfrühstück als Kuchen: Napfkuchen mit griechischem Joghurt, Datteln und Walnüssen. Und ich so: Yay!


Griechischer Joghurt, Walnüsse, Datteln - wenn ich folgende Begriffe höre, dann denke ich sofort an FRÜHSTÜCK! Yay! Ich bin verrückt nach dem weltcremigsten Joghurt und liebe ihn mit Früchten und Honig zum Frühstück. Also dachte ich mir: Warum nicht mal mein Lieblingsfrühstück als Kuchen backen? Was auf dem Frühstückstisch 'nen Kracher ist, mischt doch bestimmt auch die ganze Kaffeetafel auf. Gesagt - gebacken! Und jetzt: Unglaublich verliebt! Der Joghurt macht den Kuchen wahnsinnig saftig und leicht. Er schmeckt so köstlich, dass ich aufpassen muss, dass ich mein gesundes Frühstück nicht für immer in diesen Kuchen eintauschen werde...


Hier das (wie immer) super easy-peasy Rezept. Der Teig reicht für eine Napfkuchenform (ca. 2 Liter). 

Zutaten: 
190g weiche Butter, 190g Zucker, 4 Eier, 200g griechischer Joghurt, 250g Mehl, 1 TL Backpulver, 100g Walnüsse, 8 Datteln, ca. 50ml Honig zum Garnieren

Zubereitung:
1) Butter und Zucker mit dem Mixer ca. vier Minuten schaumig schlagen. Dann nacheinander die Eier hinzugeben, bis sich alles gut vermengt hat.
2) Dann wandert der Joghurt zur Masse. 
3) Mehl und Backpulver vermengen. Datteln klein schneiden. Hälfte der Walnüsse zerteilen. Alles zu den feuchten Zutaten geben und kurz vermengen. 
4) Eine Form gut ausfetten und den Teig hineingeben. Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Am besten einmal die Stäbchenprobe machen: Bleibt kein Teig mehr am Kuchen kleben, ist er fertig! Yay! 
5) Vorsichtig aus der Form stürzen und noch lauwarm mit Honig und den restlichen Walnüssen garnieren - und noch warm verputzen. Sooooo lecker! Mehr saftig geht nicht! 


Macht euch einen tollen Sonntag. 

Immer her mit dem schönen Leben!
Rike