Es gibt hunderte Dinge, die glücklich machen. Bei mir ändern sie sich mit den Jahreszeiten, manchmal aber auch täglich. Jetzt im Winter sind es knallwarme Stiefel, meine Lieblingsmütze, meine kuschelige Sofadecke, die sonntagabends beim Tatort-gucken gleichzeitig wärmt und beschützt, ein heißes Süppchen nach Feierabend (Karotte-Ingwer!) und morgens eine große, große Tasse Tee, die dabei hilft wach zu werden, wenn die Sonne draußen einfach nicht aufstehen will.
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Sonntag, 12. Januar 2014
Sonntag, 21. Juli 2013
Bon appétit! Johannisbeer-Clafoutis - ein kleines französisches Sommergedicht.
Die Franzosen haben es einfach drauf. Von ihnen stammen Crème brûlée, Macarons, Croissants, Madeleines, Brioche, Galettes, Crêpes, Financiers, Fougasse, Meringue, Mousse au chocolat, Tarte tartin... und Clafoutis - eine ganz köstliche französische Nachspeise, die mindestens genauso gut auf jedes Kuchenbuffett, ach auf jeden Frühstückstisch passt. Der Teig könnte aus der Familie der Pfannkuchen stammen, nur das man ihn statt in der Pfanne mit leckerem Obst in einer Auflaufform bäckt. Im Sommer eignen sich Beeren, Kirschen und Pfirsich natürlich ganz wunderbar. Im Winter stell ich mir eine Kombination aus Apfel und Zimt sehr himmlisch vor.
Ich hab mich ruck-zuck für Johannisbeeren entschieden. Sie sind meine Lieblinge so lange ich denken kann. Zusammen mit dem leicht süßen und nach Vanille duftenden Teig sind sie ein echtes französisches Sommergedicht.
Sonntag, 9. Juni 2013
Völlig von der Rolle: Sommerliche Himbeer-Schnecken. Weil yeah! In Hamburg ist der Sommer da.
Das wird ein Post ohne viele Worte. Denn: Ich muss mein Sommerkleidchen ausführen. Und die neuen pinken Mädchen-Ballerinas. Und ich will mindestens fünf Kugeln Eis schlecken. Und auf Sommersprossen-Fang gehen. Und ganz unbedingt möchte ich auf einer großen Decke im Stadtpark picknicken und diese feinen Himbeer-Schnecken verputzen. Warum? Na, Hamburg zeigt sich mit spitzenmäßigem Sommerwetter gerade von seiner weltbesten Seite! Also ab nach draußen - aber vorher zeige ich Euch noch die kleinen Sommer-Schnecken der Marke oberlecker und mit echtem easy-peasy-Siegel.
Rezept für ca. 15 kleine Himmer-Schnecken
Zutaten: 280g Mehl, 50g Butter, 120ml Milch, 15g frische Hefe, 50g Zucker, Prise Salz, 1 kleines Glas Marmelade (z.B. Himbeere, Erdbeere, gemischte Früchte)
Zubereitung: 1) Butter in einem Topf schmelzen, Milch dazugeben, etwas erwärmen. Zügig Hefe, Zucker und Salz dazugeben und unter rühren auflösen.
2) Mehl in eine große Schüssel geben. Hefe-Buttergemisch hineingeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (dauert etwas - so lange, bis er nicht mehr an den Händen klebt). Gegebenenfalls noch etwas Mehl dazugeben. Teig mit einem Küchentuch bedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.
3) Teig nochmal gut durchkneten, halbieren und jeweils und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 25x30cm). Dann den Teig gut mit Marmelade bestreichen.
4) Zum Schluss den Teig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem scharfen Messer ca. 4cm dicke Scheiben schneiden und nebeneinander in eine Auflaufform geben. Erneut mit einem Küchentuch abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen.
5) Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad für ca. 35-40 Minuten backen, bis die Schnecken gebräunt sind.
Für ganz Sonnenhungrige, die keine Zeit in der Küche verlieren möchten: Kauft einfach fertigen Hefeteig von Tante Fanny. Gibt es bei mir im Edeka um die Ecke. Dann braucht ihr nur noch Marmelade draufschmieren - und könnt währen die Schnecken im Ofen bräunen, schnell ins Sommerkleidchen hüpfen und dann mit den Schnecken im Korb in Richtung Parkwiese radeln. Yeah!
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Freitag, 24. Mai 2013
Das beste S.O.S-Programm gegen Novemberblues im Mai: Beeren-Cobbler mit frischer Vanillesoße!
"Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden", las ich vor einigen Tagen im Internet - während ich mit einer Wärmflasche auf dem Bauch und Wollsocken an den Füßen Zuhause auf dem Sofa hockte. Laut gelacht hab ich und mir die nächste Kanne Tee aufgesetzt, während draußen der Dauerregen in die nächste Verlängerung ging. Himmel, was ist mit unserem Frühling passiert? Nix mit Sommersprossen, Picknick und ersten lauen Frühsommer-Abenden auf dem Balkon. Pustekuchen! Frühlingsgefühle Fehlanzeige.
Was also tun? Ich kann's euch verraten: Eine große Portion Beeren-Cobbler mit frischer Vanillesoße. Cobbler? Habt ihr noch nie gehört? Macht nichts, ihr werdet es lieben. Cobbler ist eine geniale Mischung aus knusprig-saftigen Scones und warmem Beerenkompott. Mit Vanillesoße gegessen, katapultiert einen das Gericht in nullkommanix auf eine innere Sommerwiese. Oder lässt einen sich noch tiefer ins Sofa kuscheln und der ganzen November-im-Mai-Misere (hallo?! In Hamburg sind 8 Grad!!) mit einem dicken Lächeln trotzen. Großes Lykkelig-Ehrenwort.
Rezept für zwei kleine oder eine große Auflaufform:
Zutaten:
Für den Cobbler: 150g Mehl, 50g Kokosflocken, 110g Zucker, 2 TL Backpulver, Prise Salz, 100g Butter, 80g Sahne, 500g gemischte Beeren (wenn tiefgekühlt, dann vorher auftauen lassen), Tütchen Vanillezucker
Für die Vanillesoße: hier
Zubereitung: 1) Mehl, Kokosflocken, Zucker, Backpulver und Salz vermengen. Die Butter in kleinen Stücken mit den Händen unterkneten, bis der Teig krümelig wird. Die Sahne dazugeben und zügig zu einem klebrigen (ja - nicht wundern) Teig verarbeiten.
2) Beeren in die Form geben. Vanillezucker darüberstreuen. Teig in kleine runde Bällchen formen und auf den Beeren verteilen. Dabei immer etwas Abstand zwischen den Teigbällchen lassen, da sie noch ordentlich aufgehen werden.
3) Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen lassen, bis der Teig knusprig braun ist. Am besten noch warm mit Vanillesoße servieren!
Macht's Euch gemütlich, ihr Lieben. Der Sommer kommt!
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike
Sonntag, 3. März 2013
Eine Schüssel voller Kindheitserinnerungen: Rote Grütze mit Vanillesoße
Kindheit - das ist Mamis weltbester Schmandkuchen mit Mandarinen. Das ist Kartoffelpuffer-Wettessen mit meinem Bruder. Das ist Erdbeer-Bisquitkuchen zum Kindergeburtstag. Das ist frisch gemachte Rote Grütze mit Vanillesoße als Nachtisch.
Kindheit ist das Gefühl von endlos langen Sommerferien, von Nachmittagen im Freibad, von Verstecken spielen im Garten und Seilspringen bis die Füße weh tun. Kindheit weckt so viele wunderbare Erinnerungen...
Kindheit ist auch das wunderbare neue Post aus meiner Küche-Thema - und ihr könnt Euch nicht vorstellen wie gespannt wir auf all die Leckereien euer Kindheitstage sind. Anmelden könnt Ihr Euch noch in den nächsten Tagen hier. Wenn Ihr noch auf der Suche nach Inspirationen seid, dann schaut mal bei Clara und Jeanny vorbei.
Für weltbeste Kindheitserinnungen-Rote Grütze mit Vanillesoße braucht ihr:
Zutaten: 1 Kilo gemischte Beeren (zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Kirschen - was ihr gerne mögt! Im Winter gehen natürlich auch tiefgefrorene Früchte), 20g Speisestärke, 300ml Kirschsaft, 30g Zucker, Vanilleschote, 150ml Milch, 150ml Sahne, 3 EL Zucker, 3 Eigelb.
Zubereitung:
1) Für die Rote Grütze: Tiefgefrorene Früchte auftauen lassen, frische Früchte putzen. Speisestärke mit 2 EL Kirschsaft verrühren. Den übrigen Saft mit dem Zucker aufkochen, Früchte dazugeben und nochmal kurz aufkochen. Dann die glattgerührte Speisestärke unter das Obst geben. Alles nochmal kurz aufkochen. Dann kalt stellen.
2) Für den Vanille-Heaven: Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Mit Milch, Sahne und Zucker im Topf aufkochen. Temperatur reduzieren. Eigelbe mit dem Mixer schaumig schlagen und unter die Vanillemilch geben. Topf wieder auf den Herd stellen und mit den Quirlen so lange schaumig schlagen, bis die Soße blubbt. Dann sofort vom Herd nehmen, damit nichts anbrennt.
3) Rote Grütze mit Vanillesoße essen und sich gedanklich zurück in die Kindheit träumen.
Schnappt Euch einen schönen Sonntag!
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike
Mittwoch, 14. November 2012
Hurra! Lykkelig ist im neuen Artig & Fein E-mag von lovely Caro und Birthe - mit köstlichsten Knusper-Bratäpfeln.
"Artig & Fein" ist das bezaubernde E-Mag von Sodpop-Caro und Birdyblue Birthe. Umso stolzer macht es mich, dass Lykkelig einen kleinen, feinen Beitrag dazu schreiben durfte und den beiden Mädels nach Zimt duftende Bratäpfel mit Marzipan-Knusper-Füllung schicken durfte. Die Äpfelchen befinden sich übrigens in allerbester Gesellschaft von Jeannys Lebkuchen-Macarons, Danis Tartellettes au Chocolat und Julies Karamell-Bonbons. Und natürlich ganz vielen wunderbaren DIY-Ideen. Ich bin verliebt!
Viel Spaß beim Lesen und Entdecken. Und wenn ihr so begeistert seid wie ich, dann schaut doch mal bei Caro auf der Seite vorbei - da kann man per Click auf einen "Spenden"-Button Caro und Birthe einen wohlverdienten Glühwein ausgeben. Yay!
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Montag, 13. Februar 2012
Himbeer-Milchreis - echtes Soulfood für mausgraue Tage
Uffz! Mich hat's erwischt. Aus dem Hinterhalt hat er mich gepackt, der fiese Stress! Und plötzlich stand der Alltag Kopf und ich bin nur noch mit wehenden Haaren der Zeit hinterhergerannt. Ein Glück, dass am Sonntag wieder Ruhe eingekehrt ist - mit duftendem Milchreis und heißen Himbeeren hab ich es mir auf meinem Lieblingssessel gemütlich gemacht, aus den großen Fenstern geschaut und die Welt wieder gerade gerückt.
Milchreis ist ein wahrer Seelentröster. Er duftet nach Kindheit und gibt dieses Alles-ist-gut-Gefühl, das man manchmal braucht, wenn einem Alltagsturbulenzen über den Kopf zu wachsen drohen. Kennt Ihr das auch?
Mein Lieblingsmilchreisrezept ist (na klar!) easypeasy: 1) 500ml Milch mit Vanillemark, 50g Zucker und kleiner Prise Salz aufkochen, 125g Reis dazugeben und nach Packungsanweisung ausquellen lassen. Am Ende 1-2 EL Butter unterheben.
2) Himbeeren mit etwas Zucker aufkochen und über den warmen Milchreis geben.
.
Für morgen Früh wartet noch ein großes Glas im Kühlschrank auf mich. Das verputze ich dann bevor ich zu meiner netten neuen Zahnärztin auf den trotzdem sehr doofen Zahnarztstuhl muss.
Aber ich bleib dabei: Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
Milchreis ist ein wahrer Seelentröster. Er duftet nach Kindheit und gibt dieses Alles-ist-gut-Gefühl, das man manchmal braucht, wenn einem Alltagsturbulenzen über den Kopf zu wachsen drohen. Kennt Ihr das auch?
Mein Lieblingsmilchreisrezept ist (na klar!) easypeasy: 1) 500ml Milch mit Vanillemark, 50g Zucker und kleiner Prise Salz aufkochen, 125g Reis dazugeben und nach Packungsanweisung ausquellen lassen. Am Ende 1-2 EL Butter unterheben.
2) Himbeeren mit etwas Zucker aufkochen und über den warmen Milchreis geben.
.
Für morgen Früh wartet noch ein großes Glas im Kühlschrank auf mich. Das verputze ich dann bevor ich zu meiner netten neuen Zahnärztin auf den trotzdem sehr doofen Zahnarztstuhl muss.
Aber ich bleib dabei: Immer her mit dem schönen Leben!
Rike
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