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Sonntag, 24. November 2013

Köstlicher Bratapfel-Käsekuchen. Oder: Weihnachtsmarkt trifft Sommerwiese.


Was könnte dem November besseres passieren, als wenn sich Bratäpfel und Käsekuchen vereinen! Stellt euch einen richtig saftigen, fluffigen und frischen Käsekuchen vor. Mit diesem typischen, leicht vanilligen Geschmack. Und dann denkt an Bratäpfel, ebenso saftig, schön zimtig duftend, natürlich frisch aus dem Ofen. Und ich sag euch: In Kombination ein Knaller! Dieser Bratapfel-Käsekuchen hat was von Weihnachtsmarkt und Sommerwiese. Von warmer Strickmütze und Sommersprossen. Er macht Lust auf den Winter, aber trägt den Sommer im Herzen. 


 

Sonntag, 29. September 2013

Der für-die-liebsten-Freunde-Kuchen: Beschwipster Apfelkuchen im Glas.


Es gibt diese Momente, in denen ich meinen Freunden sagen möchte: "Ich bin so froh, dass es Dich gibt!" Weil sie mich nach einem anstrengenden Tag spontan zum Eintopf-Essen einladen. Oder weil sie morgens an mich denken, wenn ein wichtiger Tag bevorsteht. Oder mit lieben Worten trösten, wenn die eigene Welt gerade in Schieflage ist.  Oder spontan mit den Lieblings-Blumen vor der Tür stehen - einfach so. 
 

Sonntag, 22. September 2013

Duftendes Herbst-Soulfood: Apfelküchle mit Zimt und Zucker.


Als ich diese Woche abends in Gedanken zum Supermarkt flitze - der lange Arbeitstag spukte noch gehörig in meinem Kopf - hielt ich auf einmal abrupt inne. Da war es! Ich hatte es genau gehört. In diesem Moment stieg mir der Geruch von kalter Luft, feuchter Erde und nassem Laub in die Nase. Und ich wusste: Guten Abend Herr Herbst! Jetzt bist du tatsächlich da. Für ein echtes Sommerkind wie mich (ihr wisst ja, bei Sommerkleidchen-Wetter könnte ich vor Glück den ganzen Tag quieken) ist dieser Moment nicht unbedingt the-moment-to-be. 

Und trotzdem kann ich dem Herbst ordentlich was abgewinnen, denn es ist nicht nur die Zeit, in der ich regelrecht mit meinem Sofa verschmelze, es landen auch wieder reichlich Äpfel (und Pflaumen, Kürbis, Kohl, Kartoffeln...) auf dem Teller. Für mich am heutigen Sonntag als wunderbar duftende Apfelküchle: Nachdem sie eine Runde in Teig und heißem Fett gebadet haben, wenden sie sich mehrfach in Zimt und Zucker und wandern danach noch lauwarm in meinen Mund. Ich schwöre: Genau in diesem Moment bin ich doch ein klitzekleiner Herbst-Fan!


Rezept für ca. 12 fabelhafte Apfelküchle mit Zimt und Zucker. Sie schmecken übrigens nicht nur auf dem Kuchen- sondern auch ganz hervorragend auf dem Frühstücksteller. 

Zutaten: 125g Mehl, 1 TL Backpulver, 100ml Milch, 2 Eier (M), Prise Salz, vier mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop), 1 EL + 5 EL Zucker, 1 EL Zimt, Butterschmalz zum Braten 

Zubereitung: 1) Mehl, Packpulver, 1 EL Zucker und Salz mischen. Nacheinander mit der Milch und den Eiern zu einem glatten Teig verarbeiten - ich hab dafür den Mixer genommen. 
2) Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. In dicke Scheiben schneiden. 5 EL Zucker und 1 EL Zimt vermengen. 
3) In einer großen Pfanne so viel Butterschmal erhitzen, dass die Küchlein darin schwimmen können. Die Apfelscheiben jeweils durch den Teig ziehen und bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 2-3 Minuten knusprig braten. Auf einem Küchentuch kurz abtropfen lassen, dann in Zimt und Zucker wenden und am besten noch lauwarm verputzen. 


Macht Euch einen feinen Herbst-Sonntag! Ob auf dem Sofa, im Wald, im Café oder unterwegs. 

Hauptsache: Immer her mit dem schönen Leben,
Rike

Freitag, 22. Februar 2013

Mit vier Hapsen im Bauch: Ein fabelhaftes Rezept für Apfel-Küchlein mit Rosmarin


"Halts Maultäschle" - so hieß der Abend, an dem ich vor ein paar Wochen mit guten Freunden die weltbesten Maultaschen in der Tarterie in St. Pauli verputzen durfte. Und zum Nachtisch diese kleinen Apfel-Rosmarin Küchlein kennenlernte. Knusprig waren sie... und innen wunderbar saftig... begleitet von einem Hauch Rosmarin... und mit vier Hapsen im Bauch. "Köstlich!", dachte ich und deshalb hab ich sie für Euch nachgebacken. Die Zubereitung ist easypeasy - der Geschmack ein Kracher! Sie lassen sich vorzüglich auf dem Sofa verdrücken, ich lieb sie sogar schon zum Frühstück!



Für ein (Muffin-)Blech Apfelküchlein braucht ihr:
Zutaten: 
1 Packung Blätterteig, 3 Äpfel, 1 Bund Rosmarin, 3 EL Zucker, 2 EL Butter, 1 Becher Sahne, 4 Eigelb
Zubereitung: 
1) Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Rosmarin hacken und zusammen mit den Äpfeln, 1 EL Zucker und Butter in einen Topf geben und ca. 4 Minuten dünsten. Kurz abkühlen lassen.
2) Mulden des Muffinblechs mit Blätterteig auslegen. Mulden zu zwei Dritteln mit den gedünsteten Äpfeln befüllen. 
3) Sahne, Eigelb und 2 EL Zucker zu einer Liaison vermengen und über den Äpfeln verteilen. 
4) Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 20 Minuten goldgelb backen. Ready to eat! 

Schnappt Euch das tollste Wochenende und macht's Euch gemütlich! 
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike

Dienstag, 12. Februar 2013

Heute im Hause Lykkelig: Lachsbrot mit Apfel & Meerrettich. Außerdem: Ein kleiner feiner Food-Workshop in Hamburg - sponsored by Lätta & luftig.


Hier kommt mein neues Glücksrezept: Man nehme eine saftige Scheibe Bauernbrot (an alle Hamburger und Hannoveraner: Ab zur Bäckerei Gaues!!), bestreiche sie mit einem herrlich frischen Meerrettich-Aufstrich, lege darauf eine Handvoll nussigen Rucola, dann drei hauchfeine Scheiben knackigen Apfel und garniere das Ganze mit geräuchertem Lachs... ich sag's Euch: Stullenheaven! Schmeckt zum Frühstück, zum Mittag, Abends auf der Couch und ganz sicher auch einfach so zwischendurch. 

Habt ihr auch Lust auf Stullenglück? Am 23.02. findet von 10-14h in meinem Lieblingscafé, der Tarterie in Hamburg-St. Pauli ein Food-Workshop mit mir statt. Gemeinsam denken wir uns einen ganzen Vormittag allerlei köstliche Rezepte für Brote, Aufstriche und andere Leckereien aus, die sich mit Lätta & luftig herstellen lassen. Drei Karten für den Workshop darf ich hier auf Lykkelig verlosen! Habt Ihr Lust dabei zu sein? Dann schickt mir einfach bis zum 16.02. eine Mail an hallolykkelig@googlemail.com. Übrigens: Die Workshops finden noch in Berlin, Wien und Zürich statt. Und wisst ihr was? Lätta belohnt die beiden kreativsten Rezeptideen aller Workshopteilnehmer mit jeweils einer Kitchenaid. Yay-yay-yay!!!


Mein Rezept für weltbestes Stullenglück hört auf die folgenden Zutaten: 
Zutaten: 
Scheibe Bauernbrot, 2 EL Lätta & luftig, 2 EL und 1 TL frisch geriebener Meerrettich, Handvoll Rucola, drei dünne Scheiben Apfel (z.B. Elstar), drei Scheiben Lachs, Meersalz und groben Pfeffer.
Zubereitung:
1) Meerrettich reiben und 2 EL davon mit Lätta & luftig vermengen. Auf das Brot streichen. 
2) Rucola waschen und das Brot damit belegen. Von einem Apfel drei dünne Scheiben abschneiden und ebenfalls auf das Brot legen. 
3) Auf die Apfelscheiben den Lachs geben und mit etwas Meerrettich, Salz und Pfeffer besteuen. Fertig! 



Ich freu mich, wenn wir uns in Hamburg sehen! Habt einen schöne Woche. 
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike


Dienstag, 11. Dezember 2012

Geschenke aus der Küche: Mischung für Milchreis mit getrocknetem Apfel und Zimt & Zucker.


Das Schönste an Weihnachten? Neben Plätzchenduft, knirschendem Schnee, Tannenzapfen, roten Bäckchen, Mistelzweigen, knisternder Vorfreude und heißer Schokolade... eindeutig Schenken! Ich fange bestimmt im November an, mir zu überlegen, was ich meinen liebsten Freunden und meiner tollen Familie (Mami, Papi, Bruder & Hund!) schenke. Dann durchstöbere ich Dawanda & Etsy, streune über Weihnachtsmärkte, besuche meine liebsten Lädchen in Hamburg, sitze nächtelang bastelnd am Esstisch und sammele mir über Wochen hinweg kleine Schätzchen zusammen. Das bedeutet für mich kein Stress - das macht mich einfach ganz doll glücklich. 
Zu meinem Geschenideen dieses Jahr gehört auch diese feine Mischung für Milchreis mit Apfel und Zimt & Zucker im Glas. Natürlich easypeasy vorzubereiten... und weltlecker!


Für ein kleines Weckglas (250ml) braucht ihr:
Zutaten: 200g Milchreis, 30g getrockneten Apfelstückchen (z.B. aus getrockneten Apfelringen), 20g Mandelstifte, 20g Rosinen, 1 EL Zimt, 2 EL Rohzucker.
Zubereitung: 1) Milchreis mit den Apfelstückchen, Mandelstiften und Rosinen mischen. 
2) Zimt und Rohrzucker miteinander verrühren und unter die Reismischung heben. Alles in ein Weckglas füllen, verschließen, hübsch verpacken und natürlich: verschenken! 

Dazu legt ihr dann noch einen kleinen Zettel, dass der Inhalt mit 800ml Milch ca. 30 Minuten bei niedriger Temperatur köchlen muss. 


Noch eine tolle Idee für Geschenke aus der Küche habe ich auf dem obertollen Blog Nicky & Max gesehen: Salted Caramel (klick). Hurra!

Immer her mit dem schönen Leben!
Rike

Mittwoch, 14. November 2012

Hurra! Lykkelig ist im neuen Artig & Fein E-mag von lovely Caro und Birthe - mit köstlichsten Knusper-Bratäpfeln.


"Artig & Fein" ist das bezaubernde E-Mag von Sodpop-Caro und Birdyblue Birthe. Umso stolzer macht es mich, dass Lykkelig einen kleinen, feinen Beitrag dazu schreiben durfte und den beiden Mädels nach Zimt duftende Bratäpfel mit Marzipan-Knusper-Füllung schicken durfte. Die Äpfelchen befinden sich übrigens in allerbester Gesellschaft von Jeannys Lebkuchen-Macarons, Danis Tartellettes au Chocolat und Julies Karamell-Bonbons. Und natürlich ganz vielen wunderbaren DIY-Ideen. Ich bin verliebt!    

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken. Und wenn ihr so begeistert seid wie ich, dann schaut doch mal bei Caro auf der Seite vorbei - da kann man per Click auf einen "Spenden"-Button Caro und Birthe einen wohlverdienten Glühwein ausgeben. Yay!

Immer her mit dem schönen Leben!
Rike 

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Sonntagsausflug zur Apfelernte ins Alte Land. Und ein phänomenales Rezept für easy-peasy Apfelschnecken. You will love!


Sind es im Sommer die Erdbeerfelder, die mich glücklich machen, so sind es im Herbst die Apfelbäume, die mein Herz hüpfen lassen. Und weil sie frisch vom Baum gepflückt am allerknackigsten und allersaftigsten sind, hab ich mir kurzerhand meine Mami geschnappt und bin mit ihr ins Alte Land gefahren - zum Apfelbauernhof "Zum Felde". Bereits in zweiter Generation kümmert sich dort Apfelbauer Ralf um die fünfzehn verschiedenen Apfelsorten, die per Hand jedes Jahr eingepflanzt und gepflückt werden. Gemeinsam mit Ralf sind wir auf die Felder gefahren, wo Holsteiner Cox, Elstar, Jonagold & Co wachsen und gedeihen und zur Zeit gerade von fleißigsten Erntehelfern gepflückt werden. Ich habe mich auf den Apfelfeldern durch mindestens sieben Sorten gefuttert - dann hatte ich einen kugelrunden Apfelbauch. Mitgebracht habe ich Euch ein paar Eindrücke von Apfelernte. Und natürlich ein oberleckeres Rezept für Apfelschnecken.



Wer nicht das Gück hat, einen Apfelbaum im eigenen Garten stehen zu haben und auch keinen Apfelbauernhof direkt vor der Tür hat (oder es, wie ich, nur allerseltstens auf den Wochenmarkt schafft), dem lege ich die neue Eigenmarke "Rewe Regional" ans Herz. Das Tolle ist nämlich: Alle Äpfel (oder Salate, Tomaten, Kartoffeln, Rüben, Fenchel etc.) mit diesem Siegel stammen erntefrisch vom Bauernhof aus der direkten Umgebung. So hat man köstlich-frische Obst und Gemüse im Einkaufswagen und unterstützt gleichzeitig die Bauern in der eigenen Region. Ich finde: Yay! 

Nach dem Ausflug bin ich direkt ab in die Küche, um mit den frisch gepflückten Äpfeln mein neues Rezept für Apfelschnecken auszuprobieren. Außen schön knusprig und innen wunderbar süß-saftig, ist dieser Kuchen die perfekte Stärkung nach herbstlichen Sonntagsausflügen. Schmeckt übrigens auch ganz hervorragend als Dessert - vielleicht mit einer großen Portion Vanilleeis? You'll fall in Love. 

Zutaten: 450g Äpfel, 1 EL Butter, 1 EL Zucker, 200g Mehl, 1,5 TL Backpulver, 60g Butter, 2 EL Zucker, 2 EL Creme Double, 65ml Milch, Zimt-Zucker zum bestreuen
Zubereitung: 1) Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit der Butter  und Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze kochen, bis die Äpfel weich sind. Gut abkühlen lassen.
2) Mehl und Backpulver vermengen. Butter und Zucker dazugeben und mit dem Mixer zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Unter Rühren die Creme double und die Milch dazugeben.
3) Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (20x30) ausrollen. Die Apfelmischung darauf verteilen. Von der langen Seite aufrollen und 7-8 gleich große Stücke abschneiden. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben. 
4) Im vorgeheizten Backofen bei 210 Grad ca. 20-25 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist. Mit Zimt und Zucker bestreuen. Bon Appetit. 


Und Ihr? Habt ihr das Glück eines eigenen Apfelbaumes im Garten? Oder wo ergattert Ihr die allerfrischesten Äpfel? Erzählt mal!
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike

Samstag, 13. Oktober 2012

Meine große Herbstliebe: Apfel-Zimt Scones. Schmecken auch ganz fabelhaft zum Frühstück!


Bei meiner ersten Begegnung mit Scones war ich irgendwas um die 15 Jahre alt. Es war in einem kleinen, versteckten Café mitten im Hamburger Vorort Blankenese, in der Teestube Lühmanns. Ich nahm sie als besonders buttrig-knusprige Brötchen wahr - und hab mich damals schon schwer verliebt. Die Liebe hat gehalten: Heute schiebe ich alle paar Tage eine großes Blech Scones in den Backofen. Weil sie so fantastisch einfach und vielseitig sind. Erfunden haben's die Schotten. Traditionell isst man Scones dort mit Clotted Cream (einer buttrigen Sahne) und Erdbeermarmelade. Diese großartigen Apfel-Zimt Scones kommen sogar ganz ohne Aufstrich aus. 



Zutaten für ca. 13 Scones:
300g Mehl, 60g Zucker, 2 TL Backpulver, 1/2 TL Salz, 125g kalte Butter, 80ml kalte Milch, 1 Ei, 2 kleine Äpfel, 1-2 EL Zimt, Zimt-Zucker zum Bestreuen
.
Zubereitung: 1) Einen Apfel in kleine Würfel schneiden. Den anderen Apfel halbieren und in dünne Streifen schneiden. Die Schale kann gerne dranbleiben - wie du es lieber magst. 
2) Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butter in Stücken hinzugeben und mit den Fingerspitzen ins Mehl reiben, bis ein krümeliger Teig entstanden ist.
3) Milch und Ei miteinander verschlagen und zusammen mit den Apfelwürfeln zu der Mehlmischung geben. Mit einem Holzlöffel vermengen. 
4) Teig ausrollen (ca 4 cm dick) und mit einem Wasserglas runde Stücke ausstanzen. Jeweils zwei Apfelscheiben drauflegen und mit etwas Teig verschließen. Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
5) Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ca. 22 Minuten backen. Am besten noch lauwarm mit Butter oder Frischkäse verputzen. 


In Hamburg scheint die Sonne - yay! Perfektes Wetter für meinen kleinen Ausflug zur Apfelernte ins Alte Land - dazu bald mehr! Und was macht Ihr am Wochenende Tolles? 
Immer her mit dem schönen Leben,
Rike

Samstag, 29. September 2012

Knusprig-süße Apfeltarte - Herbstsoulfood deluxe!


Diese kleinen, feinen Äpfel stammen von einem ganz besonderen Apfelbaum. Er steht im Garten meiner Eltern. Und sie haben ihn zu meiner Geburt gepflanzt. Zum 28. Mal trägt er jetzt schon die leckersten Äpfelchen. Und sie sind genauso, wie ich sie liebe: Dunkelrot, oberknackig und leicht säuerlich. Wie schön, dass meine Eltern schon zu meiner Geburt wussten, wie ich Äpfel am allermeisten liebe! Ich glaube Eltern können sowas erahnen. Jetzt haben sie mir einen großen Korb knackfrischer Äpfel aus dem Garten mitgebracht. Es hat natürlich keine 24 Stunden gedauert, bis ich daraus eine Apfeltarte gebacken habe! Da sich weitere kleine Exemplare in der Küche türmen, tüftel ich schon an neuen Rezeptideen...

Für eine easy-peasy Apfeltarte braucht ihr folgende Zutaten (ca. 28cm Durchmesser):
240g Mehl, 80g Puderzucker, 150g harte Butter, 1 Ei, 1/2 EL Eiswasser, 6 kleine Äpfel, 3 EL Mandelstifte
Zubereitung: 1) Für den Mürbeteig Mehl und Puderzucker mischen. Butter in kleinen Würfeln zum Teig dazugeben. Ei und Eiswasser hinzufügen und alles schnell mit den Händen zu einem Teig kneten. Teig in Frischhaltefolie schlagen und für 30 Minuten kalt stellen. 
2) Teig mit einem Nudelholz ausrollen, in die Tarteform legen, so dass ein 2cm hoher Rand entsteht. Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.  Im vorgeheizten Backofen (Umluft, 180 Grad) ca. 10 Minuten vorbacken. 
3) Für den Belag die Äpfel halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Hälften in dünne Streifen schneiden und als Apfelhälfte auf den vorgebackenen Tarteboden geben. Mandelstifte über die Tarte streuen und für weitere 30 Minuten in den Backofen geben. 

Schmeckt lauwarm wie der Apfelhimmel auf Erden. Weg mag, isst dazu Zimtsahne ( einfach 2 EL Zimt-Zucker mit 200ml Sahne aufschlagen). 


In Hamburg scheint heute die Sonne. Yay! Ich mach mich jetzt auf zum Schanzenflohmarkt. Und danach gibt's heiße Schokolade bei Herrn Max.
Immer her mit dem schönen Leben!
Rike